Stephii zwischen giftigen Tieren, frittierten Scampi und einem langen, langen Flug

Hej allihoppa, G’day oder einfach nur Hi,

Es ist soweit – der nächste ‚richtige‘ Grund ist endlich da, dass hier wieder ein wenig mehr passiert. Sprich, meine nächste Reise hat begonnen – und ich habe unendlich vielen Leuten versprochen, dass es meine Geschichten hier zu lesen gibt, also ist die richtige  Motivation da (danke, dass ihr so treue Leser sein :-*) Zwischen Studium, Arbeit und meinen persönlichen Freizeitstress habe ich es mehrfach versucht, ein Thema zu starten. Ob es jetzt meine ‚kleinen‘ Reisen waren oder meine persönliche Überzeugung unnötiges Plastik zu reduzieren (Richtung Zero Waste), es hats einfach nie vom Status ‚Entwurf‘ zu ‚Veröffentlicht‘ geschafft…

Okay genug gesudert jetzt, dafür seid ihr nicht hier 😉 Wie der Titel schon verrät, meine jetztige Reise findet nicht in Europa statt. Das Endziel wird Australien sein (uuups SPOILER – aber das wissen die meisten ja eh schon) und jetzt bin ich ‚Half-way‘ in Thailand. Geplant ist, 4 Tage in Bangkok und nahe Umgebung zu bleiben. Wobei sich das ’nahe Umgebung‘ als ‚von der Stadt zu meinem ein wenig auswärts gelegenen Airbnb‘ definieren lässt – für mehr wird die Zeit leider nicht reichen, aber trotzdem – wahnsinnig toll!

Es ist mit Abstand meine entfernteste Reise (and remeber: ich bin erst half-way) und bei meinem ersten Langstreckenflug (von 10,5h) habe ich folgendes gelernt: Der Film des Nachbarn is immer um etliches interessanter als der eigene (auch wenn man dann umswitcht und seinen schaut…er findet wieder was besseres) und guter Schlaf ist echt was anderes… deshalb sitze ich jetzt an einem Samstag Abend in der Hangover Stadt auf meinem Bett und schreibe an meinem Blog antatt auf der Khao San Road einen Cocktail nach dem anderen zu vernichten. (Ich hab nicht mal ein schlechtes Gewissen meiner Jugend gegenüber – ok ein klitzekleines wenig – aber meine letzten Wochen war einfach zu stressig).
Darüber hinaus mag ich zum Frühstück Nudeln mit Tomatensoße nicht wirklich (vorallem im Flugzeug?), aber wenn ich schon hier bin, werde ich sicher nicht die Europäische Frühstücksversion der Chinesischen vorziehen. Ich bin stark der Meinung, dass man sich so local wie möglich ernähren sollte, besonders in einem neuen Land.

Mir wurde empfohlen, für die kurze Zeit meines Aufenthaltes eine Simkarte zu holen, da sie echt billig ist und öffentliche Wifis Mangelware sind. In der Stadt laufen auch alle jungen Leute mit rießen Dingern herum und widerspiegeln würdig den Ruf den unsere Generation Y hat. Bis ich die Sim hatte, habe ich die Situation schon genossen muss ich sagen und wirklich überlegt, ob ich mir überhaupt eine nehmen soll…aber Informationsbeschaffung ist mit Internet schon um vieles einacher. Also saß ich in der BTS (eine Ubahn in der Höhe), schrieb in mein Notizbüchlein und habe Leute beobachtet, wie sie mit ihrem Smartphone geflirtet oder heftig diskutiert haben. So bin ich nicht nur wegen meiner Größe und Haarfarbe aufgefallen, sondern hab auch so gewirkt, als ob es da wo ich herkomme keine Handysucht gibt. Wenn die wüssten.. 😉

Und dann hab ich mir eine Sim geholt und dann haben auch die Notizen in meinem Büchlein aufgehört… tjaa

Mein erstes giftiges Tier – i survived it! haha

Nichts ahnend habe ich mir Fried Scampi von einem Straßengrill geholt und mich in den Lumpini Park zum Wasser gesetzt.. aufeinmal glaubte ich ein Krokodil zu sehen. waaaat? Zuerst hat mich nur die Neugierde gepackt, auf einmal kriecht es heraus (ich bin aber nur gute 1,5m vom Ufer gesessen). Also sitze ich da, meinen Scampi auf einem Spieß, Auge zu Auge mit dem unbekannten, einem Meter großen Tier, welches schon die Vorderbeine am Ufer hatte und wie eine Schlange züngelte (also doch kein Krokodil). Ich war auf Abruf bereit, wäre bei der nächsten Bewegung auf mich zu aufgesprungen, die Tasche bereits in der Hand. All das dauert gefühlt ewig, Sekunden werden zu Minuten und dann auf einmal: Das Echsen-Artige Geschöpf gibt auf und lässt sich wieder ins Wasser treiben, schwimmt 2 Meter nach links und kriecht unbeeindruckt da heraus. Es krabbelt einfach im gefüllten Park herum und schwimmt dann wieder ins Wasser. Einfach so..haha

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Natürlich gleich mit Fotos dokumentiert und gott sei Dank habe ich mir 5 min zuvor die Prepaid Karte ins Handy getan, es war nämlich nicht schwer folgende Infos von Wikipedia zu beschaffen:

Die Warane (lat. Varanus) bilden eine etwa 80 Arten umfassende Gattung der Schuppenkriechtiere (Squamata) aus der Teilordnung der Schleichenartigen(Anguimorpha). Sie kommen in den tropischen und subtropischen Gebieten von Afrika, Asien und Australien vor und bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen. Die meisten Warane sind lang gestreckte Echsen mit spitz zulaufendem Kopf und einem langen Schwanz. Je nach Art wird eine Länge von 20 cm bis 3 m erreicht. Die größten heute lebenden Echsen gehören der Gattung der Warane an. Ein auffallendes Merkmal der Warane ist die lange und an der Spitze tief gespaltene Zunge; sie dient beim Züngeln der geruchlichen Wahrnehmung, welche bei Waranen der wohl wichtigste Sinn ist.

Jüngste Studien lassen vermuten, dass alle Warane giftig sind. Die Wirkung des Gifts auf Menschen ist nur unzureichend erforscht. In einigen Fällen wurde von Vergiftungserscheinungen nach Bissen von Waranen berichtet. Laut Fry et al (2006) führten Bisse vom Komodowaran (V. komodensis), Buntwaran (V. varius) und V. scalaris zu starkem Anschwellen der Bissstelle, Schwindel, stechendem Schmerz und Störung der Blutgerinnung. Die Symptome hielten mehrere Stunden an. Vom Wüstenwaran (V. griseus) ist zudem ein Ausnahmefall publiziert, bei dem zusätzlich Herzrasen (Tachykardie), Muskelschwäche und Atemschwierigkeiten auftraten.

Wahnsinnig cool, dass so ein Waran einfach unbemerkt im Park herumtrollt. Vor Australien haben mich alle gewarnt, wie giftige und gefährliche Tiere es da nicht gibt, da rechne ich damit und hab mich mit der Materie auseinander gesetzt (es gibt laut einer Serie 72 gefährliche Tiere in AUS, aber dazu kommen wir noch später). Aber in Thailand war mir zwar klar, es kann nicht wie in Europa sein, aber ich hab es einfach ignoriert und wenn man Google fragt ist es doch ein wenig ’schlimmer‘ als ich jetzt gedacht oder gehofft hatte. Abenteuer kann kommen!

Noch ein paar Fotos, und bald gibts mehr mehr über den Chatuchak Market und den einen oder anderen Tempel!

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Hej  da!

eure Stephanie

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