Stephii zwischen Tempel, Rooftop und Happy-Hour

Hej alihoppa,

(die besten Fotos kommen am Schluss 😉 )
ich bin ziemlich hinten mit meiner Schreiberei, aber das ist nur ein Zeichen für wie gut es mir hier geht! Am Programm heute steht der Große Palast: Ich glaub es ist die Touristen-Attraktion°1, fast wäre ich nicht hingegangen, weil es 500TBH Eintritt kostet, aber dann hatte ich schon die Worte von meiner Oma in den Ohren, ich zahls da eh, wann kommst du wieder hin, das musst du schon machen. Okay okay, ich mache mich auf den Weg! Mein Host war super aufgeregt, dass ich dort hin gehe, hat mir zahlreiche Informationen, Broschüren, Restaurant Tipps gegeben und mir genau erklärt, wie ich da hinkomme, nämlich mit einem Boot, welches es für Touristen gibt. Was sie nicht gesagt hat, war, dass diese Bootfahrt die anstrengendste Zeit meiner ganzen Reise sein wird.

So schlimm kann eine Boot-Tour auf dem Fluss durch die Stadt, bei vielen Tempel vorbei, doch gar nicht sein? Puuh, nicht mein Fall! Für 15TBH (sprich rund 35 cent, also nix) darf man sich einmal anstellen und für ungewiss lange Zeit warten. Ich Glückspilz hab wohl gerade die vor mir verpasst, weil die Schlange hinter mir wurde immer länger und länger. Endlich, das Boot war da! Alle Angestellten fangen an laut zu schreien und die Touristen ins Innere zu treiben, so in etwa wie eine Schafherde. Zumindest hab ich mich so gefühlt. Es war gesteckt voll, affenheiß, hat ewig gedauert und als Tüpfchen auf dem I: die ’nette‘ Dame, die die Tickets kontrolliert hat war eine Hyäne mit nur mehr 3 Zähnen im Unterkiefer, einer schrillenden unverständlichen Stimme und mit einer Metall-Geldbox ausgestattet, die sie im (Nicht) Takt zu ihrem Geschreie geraschelt hat. Boa sowas macht mich fertig! Ok endlich da, bis zum Schluss nicht gewusst wo ich raus muss, man hat ja nix verstanden und beschildert war sowieso nix. Kurz vor der Haltestelle ‚Grand Palace‘ brach kurz die Panik aus, weil da alle raus müssen und jeder Angst hatte er würde es nicht schaffen. Schlussendlich sind doch alle raus gekommen, die wollten bzw die die zu nahe an der Ausstiegsstelle standen und mit raus gedrängt worden waren. Finally. Endlich draußen. Jetzt der Masse nach zum Palast. Nochmal überlegt, ob ich nach der Aufregung überhaupt ein Ticket kaufen soll, aber hey für sonst soll das nicht gewesen sein. Und ich habe es nicht bereut! Ich kam rein, zuerst in den Tempel „Buddah Emerald“, und ich muss sagen, dass ich noch nie in einem Tempel war. Es war atemberaubend, ich kam rein und war einfach nur WOW! Danach zum Palast, wobei der eher weniger das Highlight war, aber der Tempel war den Eintritt allemal wert! Danach musste ich aber wieder mit dem Horror-Schiff heim fahren, danach fuhr ich gleich heim und hab einen Powernap gebraucht hahaha Hier ein paar Impressions:

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Am Abend ging es noch zu einem Night Market, wo ich eigentlich nur verzweifelt versucht habe nicht in eine dieser Ping Pong Shows hineingezogen zu werden. Mehrere Locals haben mir davon abgeraten und auch alle Touristen, die ich getroffen habe, haben mir erzählt, sie wurden abgezockt. Und obwohl ein gewisses Grundinteresse bestand, ich hatte wenig Lust mehrere Tausend Baht dafür zu bezahlen. Beim Streetfood Grill ums Eck traf ich ein nettes deutsches Mädel und musste beim Essen nichts bezahlen, weil ich einfach vergessen wurde abkassiert zu werden. Ich sah es als Ausgleich dafür, beim Taxi fahren viel zu viel bezahlt zu haben.

Auch wenn die anstrengende Bootfahrt mich fast davon abgehalten hat, hab ich mir auch zwei andere Tempel entlang des Flusses angesehen. Und diesesmal habe ich die Fahrt viel besser vertragen, vielleicht weil ich schon damit gerechnet habe, vielleicht weil weder Tempel noch der Boottrip mehr neu für mich waren, auf jeden Fall war es mein letzter Tag und ich hatte noch etliches an Geld zum Ausgeben, also ließ ich es mir so gut wie möglich gehen: Kokosnuss und frische Mango, ein Kapperl für die Sonne, ein paar Souvenirs.

Ich hatte ein allerletztes 2do auf meiner Liste: Octave Rooftop Bar, es soll die schönste in der ganzen Stadt sein.

Meine potentiellen Meet-ups waren alle unsicher oder wurden nichts, also bin ich einfach ganz selbstbewusst ALLEINE in Tracking Sandalen und mit Rucksack in die edelste Bar der Stadt gegangen. Im Marriott Hotel. Die Aussicht war beeindruckend! Foto, Foto, Foto, Selfie, Foto von weiter rechts, Foto von weiter links, Foto von… ah das hatten wir schon, egal…). Beim aufregenden Fotoshoot habe ich Hannah und Lois getroffen, ein Pärchen aus Schweden bzw Neuseeland und wir haben uns nicht nur die Fotoleidenschaft geteilt sondern uns auch perfekt verstanden. Für meine schwedisch sprechenden Freunde: hier ist ihr Travel Blog: http://hanchennah.blogg.se/
Gemeinsam mit Denise von Deutschland haben wir die Happy-Hour ausgenutzt (11 EUR für 2 leckere Cocktails mit dem Ausblick! Mega!) und dann ein veganes Restaurant aufgesucht, um einmal was zu essen, was nicht deep fried oder Fleisch am Spieß war. Aber seht selbst die Bilder unseres fantastischen Abends:

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Happy Hour!!!

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We should make one more right

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Selfieeee Time

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Kyss kyss eure Stephanie

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